Options

Deribit Steuern in Deutschland

Deribit ist eine zentrale Krypto-Optionen- und Futures-Börse, die das mit Abstand grösste Optionsvolumen auf BTC und ETH abwickelt. Bietet zusätzlich Perpetual-Futures und Spot-Trading auf USDC-Basis.

Centralized Exchange

Steuerliche Behandlung

Optionen und Futures auf Deribit fallen unter Termingeschäfte nach § 20 EStG — getrennt vom regulären Spot-FIFO-Pool. Realisierte Gewinne und Verluste werden im Termingeschäft-Topf erfasst, mit der seit 2021 geltenden 20.000-Euro-Verlustverrechnungsbegrenzung pro Jahr. Optionen-Ausübung und -Verfall werden als Schluss-Veräußerung erfasst. USDC-Ein- und Auszahlungen auf das Deribit-Konto sind keine Steuerereignisse, sondern Verschiebungen innerhalb des eigenen Bestandes — die ursprüngliche § 23-Haltefrist bleibt erhalten.

Häufige Fehler

  • 1. Optionen-Prämien als sofort steuerpflichtig ansetzen statt erst bei Schluss/Verfall
  • 2. Deribit-USDC-Einzahlungen als Veräußerung des USDC ansetzen
  • 3. Termingeschäft-Verluste über die 20.000-Euro-Grenze hinaus mit anderen Einkünften verrechnen

Häufig gestellte Fragen

Werden Deribit-Optionen als § 23- oder § 20-EStG-Einkünfte versteuert? +
Als Termingeschäfte nach § 20 EStG, getrennt vom Spot-Handel. Die jährliche Verlustverrechnung mit anderen Termingeschäft- oder Options-Verlusten ist auf 20.000 Euro begrenzt.
Ist das Einzahlen von USDC bei Deribit ein Steuerereignis? +
Nein. Es ist eine Bestandsverschiebung innerhalb des eigenen Vermögens. Die ursprüngliche Anschaffung des USDC zählt für die Spekulationsfrist nach § 23 EStG weiter.

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