DeFi-Steuerarten in Deutschland
Jede DeFi-Aktivität hat eine eigene steuerliche Behandlung. Hier findest du ausführliche Guides zu den wichtigsten Steuerarten — mit Rechtsgrundlage, Beispielen und häufigen Fehlern.
Airdrops
Airdrops sind kostenlose Token-Verteilungen an Wallet-Inhaber, oft als Belohnung für die Nutzung eines Protokolls. Bekannte Beispiele sind der UNI-Airdrop (Uniswap), der ARB-Airdrop (Arbitrum) und der OP-Airdrop (Optimism).
DeFi-Steuern
DeFi (Decentralized Finance) umfasst alle dezentralen Finanzdienstleistungen auf der Blockchain: Swaps, Lending, Staking, Yield Farming, Bridges, Wrapping und mehr. Die steuerliche Behandlung in Deutschland ist komplex, da viele DeFi-Aktivitäten in keiner bestehenden Steuerrichtlinie explizit geregelt sind.
Krypto Lending
Krypto Lending bezeichnet das Verleihen von Kryptowährungen über DeFi-Protokolle. Nutzer hinterlegen Token als Einlage (Supply) und erhalten dafür Zinsen. Die Zinsen können in Form von wachsenden Guthaben (aTokens, cTokens) oder als separate Token-Rewards ausgezahlt werden.
Staking
Staking bezeichnet das Hinterlegen von Kryptowährungen zur Absicherung eines Proof-of-Stake-Netzwerks. Dafür erhalten Staker Rewards. Man unterscheidet zwischen nativem Staking (direkt beim Netzwerk), Liquid Staking (über Protokolle wie Lido) und Delegated Staking.
Yield Farming
Yield Farming bezeichnet das Bereitstellen von Liquidität oder Kapital in DeFi-Protokollen, um Erträge in Form von Token-Rewards zu erhalten. Typische Aktivitäten sind LP-Staking in Farms, das Hinterlegen von Token in Vaults und das Compounding von Rewards.