Von Ji aus dem Crypto-Café · persönlich betreut · § 1 StBerG-transparent

Dein DeFi-Steuerreport. Ohne hundert Stunden Handarbeit.

In den Standard-Tools klassifizierst du jeden LP-Exit, jede Bridge und jeden Vault von Hand nach — und am Ende passt bestenfalls die Summe, nicht der einzelne Vorgang. Ich rechne jeden Vorgang nach derselben gängigen Auslegung, mit Kostenbasis je Lot und je LP-Position, nach § 23, § 22 und § 20 EStG. Prüffertig, nicht kleingerechnet.

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Nur öffentliche Adressen · kein Wallet-Connect · Ergebnis in 24h

33 Mandanten betreut
1.978 Protokolle auf 51 Chains
Deutsches Steuerrecht (§ 23, § 22, § 20 EStG)
Regelkonform und klar begründet
Das Problem

Krypto-Steuer-Tools versagen bei DeFi

LP-Positionen ohne Kostenbasis

Jede Uniswap-V3-Position ist ein NFT mit eigener Kostenbasis, und deine Gebühren kommen in derselben Auszahlung zurück wie dein Kapital. Standard-Tools führen die Position mit null Euro und vermischen Gebühren mit Kursgewinn.

Bridges als Verkäufe gewertet

Du bridgest ETH von Arbitrum nach Base — und dein Steuer-Tool zeigt einen steuerpflichtigen Swap an. Das kostet dich Geld.

Vault oder Verwahrung?

aWETH ist Verwahrung, ein Yearn- oder Morpho-Vault-Anteil ist ein Tausch, und stETH wächst jeden Tag. Für die meisten Tools sieht das alles gleich aus. Deine Erträge verschwinden oder werden doppelt gezählt.

Und dein Steuerberater? Der nimmt tausend Euro Anzahlung und fragt dich, was ein Receipt Token ist.

Selbermacher

Selbst testen — in 24h

Wallet-Adressen eingeben, Steuerergebnis nach § 23, § 22 und § 20 EStG sehen. Kostenlos, ohne Wallet-Zugriff.

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Machen-Lasser

Machen lassen — Done-For-You

Du schickst mir Adressen und CSVs, ich liefere den prüffertigen PDF-Report. Persönlich betreut.

15 Minuten · unverbindlich · wir klären, welches Paket passt

Grundlagen

Krypto-Steuern in Deutschland — in 60 Sekunden

Die Regeln sind nicht kompliziert. Kompliziert wird es erst, wenn man sie auf 4.000 DeFi-Transaktionen anwenden muss.

§ 23

Ein Jahr halten, steuerfrei verkaufen

Krypto zählt als „anderes Wirtschaftsgut". Was du länger als ein Jahr gehalten hast, kannst du steuerfrei verkaufen — egal wie hoch der Gewinn. Innerhalb des Jahres zahlst du deinen persönlichen Einkommensteuersatz, nicht die 25 % Abgeltungsteuer wie bei Aktien.

1.000 €

Eine Freigrenze, kein Freibetrag

Seit 2024 bleiben Veräußerungsgewinne bis 999 € im Jahr steuerfrei. Bei 1.001 € ist nicht 1 € steuerpflichtig, sondern alle 1.001 €. Ein einziger Euro entscheidet über den ganzen Betrag.

Tausch

Verkaufen ist nicht nur Verkaufen

Steuerpflichtig ist auch: Coin gegen Coin tauschen, in einen Stablecoin gehen, mit Krypto bezahlen, in einen Liquidity Pool oder einen Yield-Vault einzahlen, ETH in stETH wechseln. Wer ETH in USDC swappt, hat steuerlich verkauft, auch wenn nie ein Euro auf dem Konto landet.

§ 22

Staking, Zinsen, Pool-Gebühren und Airdrops laufen separat

Sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG, mit einer eigenen Freigrenze von 256 € pro Jahr. Sie werden getrennt von deinen Veräußerungsgewinnen gerechnet — und getrennt eingetragen.

§ 20

Perps und Optionen sind ein drittes Regelwerk

Termingeschäfte nach § 20 EStG, mit eigenem Verlustverrechnungstopf. Sie gehören nicht in denselben Topf wie dein Spot-Portfolio — auch wenn viele Tools genau das tun.

Anlage SO

Da landet am Ende alles

Private Veräußerungsgeschäfte und sonstige Einkünfte, sauber getrennt. Termingeschäfte gehen zusätzlich in die Anlage KAP.

So weit die Theorie. In der Praxis scheitert es selten am Paragrafen, sondern daran, ob dein Tool erkannt hat, was on-chain passiert ist. Eine Bridge ist kein Tausch. Eine Aave-Einzahlung setzt keine Haltefrist zurück. Eine LP-Einzahlung oder der Wechsel von ETH in stETH dagegen schon, und separat eingesammelte Pool-Gebühren sind eigene Einkünfte. Wenn dein Tool diese Fälle nicht auseinanderhält, hilft dir das korrekteste Steuerrecht nichts.

Die Lösung

Mein Tool. Deine Steuern. Nachvollziehbar.

Ich habe über ein Jahr lang eine eigene Krypto-Steuersoftware entwickelt. Nicht weil ich wollte — sondern weil nichts anderes bei meinen eigenen DeFi-Steuern funktioniert hat. Sie rechnet nach einer einheitlichen, gängigen Auslegung, macht jeden Vorgang nachvollziehbar und zeigt, wo eine abweichende Behandlung vertretbar wäre. Die Entscheidung triffst du mit deinem Steuerberater.

1.978+
Protokolle erkannt
249+
DeFi-Erkennungsmuster
51
Chains unterstützt

Kein Koinly unter der Haube. Kein Drittanbieter. Meine eigene Engine.

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Sieh dein eigenes Steuerergebnis — jetzt, kostenlos

  • Kostenlos & unverbindlich
  • Kein Wallet-Zugriff nötig — nur öffentliche Adressen
  • Ergebnis in 24h statt Tagen
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Beta

Ehrlich: Ich bin in der Beta

Die Engine wird laufend verbessert — Ergebnisse können sich während der Beta noch ändern. Prüfe deinen Report und besprich strittige Punkte mit deinem Steuerberater.

Garantie

Dafür: Die Korrektur-Garantie

Findest du einen Fehler im Report, korrigiere ich ihn. Kostenlos. Ohne Diskussion.

Ehrliche Antwort

Reicht nicht auch Excel?

Manchmal ja. Ich sage dir, wann.

Reicht dir

Excel reicht dir

Du kaufst auf einer Börse, hältst, verkaufst irgendwann. Unter rund 50 Transaktionen im Jahr, kein DeFi, keine zweite Chain. Dann brauchst du keine Software und mich erst recht nicht: Datum, Menge, Kaufpreis, Verkaufspreis, Haltefrist — vier Spalten, fertig.

Reicht dir

Die Gratis-Version eines Trackers reicht dir

Mehrere Börsen, ein paar hundert Trades, aber alles zentral. Koinly, CoinTracking oder Blockpit importieren das per API sauber, und die Gratis-Stufen decken den Anfang ab. Bezahlen musst du meist erst für den fertigen Steuerreport — bis dahin siehst du kostenlos, ob die Zahlen stimmen.

Ab hier nicht mehr

Ab hier bricht beides

Sobald Liquidity Pools, Vaults, Lending, Bridges, Perps oder Solana dazukommen, reicht eine Spalte ‚Kauf/Verkauf‘ nicht mehr: Jeder Vorgang ist entweder Tausch, Verwahrung oder Einkunft, und das hängt am Protokoll, nicht am Token. Ich habe Mandanten gesehen, die drei Wochenenden damit verbracht haben, Fehlbuchungen aus einem Import herauszukorrigieren. Genau dafür gibt es mich.

Der ehrliche Test

Exportiere deinen aktuellen Report und schau dir die zehn größten Gewinne und Verluste an. Steht dort ein Ergebnis aus einem Vorgang, bei dem du nichts getauscht hast, etwa einer Bridge, einem Wrap oder einer Aave-Einzahlung? Oder fehlen deine Pool-Gebühren, deine stETH-Zuwächse oder die Rückzahlung deines Kredits ganz? Dann rechnet dein Tool falsch, und zwar nicht immer zu deinen Gunsten.

Preise

Faire Preise. Kein Abo-Zwang.

Einmalige Einrichtung, dann günstige Folgejahre. Gestaffelt nach Aufwand — nicht nach Transaktionszahl.

Folgejahre buchst du nur, wenn du sie brauchst — es läuft nichts automatisch weiter.Alle Preise sind Endpreise. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer gesondert aus.

Jahresend-Check: Bis zum 26. November buchen: Die Einrichtung deckt die Steuerjahre 2025 und 2026 ab, und du bekommst die Haltefrist-Übersicht noch vor dem Jahreswechsel — in jedem Paket, auch im Self-Service. So siehst du rechtzeitig, welche Position wann steuerfrei wird und wo du bei den Freigrenzen stehst.

Self-Service
199€
einmalige Einrichtung
dann 99€ / Jahr
Jahresend-Check: 2025 + 2026 inklusive
  • Wenige Wallets, gängige Protokolle (Richtwert 3–5 Wallets, bis 10 Chains)
  • Börsen-Daten lädst du selbst als CSV hoch
  • Ungeklärte Bridges und Altlasten prüfst du selbst
  • Automatische Daten-Updates: vierteljährlich
  • Antwort innerhalb von 7 Tagen
Kostenlos testen
Am Beliebtesten
DeFi Komplett
899€
einmalige Einrichtung
dann 199€ / Jahr
Jahresend-Check: 2025 + 2026 inklusive
  • Multi-Wallet, CEX, Bridges, Lending, Staking, LP (Richtwert 5–10 Wallets, 10–30 Chains)
  • Ungeklärte Bridges und Altlasten übernehme ich
  • Börsen-Daten nach einmaligem CSV-Import per API
  • Haltefrist-Übersicht mit Vorkalkulation
  • Automatische Daten-Updates: monatlich · Antwort innerhalb von 48 h
Whale Concierge
ab2.500€
einmalige Einrichtung
dann 299€ / Jahr
Sonderfälle individuell kalkuliert
Jahresend-Check: 2025 + 2026 inklusive
  • Extreme Multi-Chain-Historie, Altlasten (Terra, FTX, Hacks, OTC)
  • Sonderfälle: Pro-Trader, Founder mit Token-Unlocks & Vesting, Privacy-Setups
  • Persönliche Betreuung, individueller Zuschnitt
  • Erweiterter Ergänzungsbericht mit Argumentation für deinen Steuerberater
  • Automatische Daten-Updates: wöchentlich · Antwort innerhalb von 24 h

In jedem Paket: prüffertiger PDF-Bericht für dich und deinen Steuerberater · Korrektur-Garantie · Abgleich mit deinem Koinly- oder CoinTracking-Report

Wechsler-Rabatt: Koinly/CoinTracking/Blockpit-Report mitbringen → −50€ + kostenlose Abweichungs-Analyse (zeigt Vorgang für Vorgang, wo dein bisheriges Tool anders rechnet, und warum)
Express: +150€ — innerhalb 48 h statt 3-5 Werktage

Die einmalige Einrichtung bepreist den Onboarding-Aufwand. Folgejahre bleiben günstig — deine komplexe Historie ist dann bereits aufgebaut.

Done-For-You · Ablauf

So läuft's ab

Der persönlich betreute Weg — für alle, die es machen lassen wollen. Selbermacher starten direkt in der App.

01

Erstgespräch

Du erzählst mir, was du hast. Wallets, Chains, Exchanges, Komplexität. 15 Minuten, kostenlos, unverbindlich.

02

Datenübergabe

Du schickst mir deine Wallet-Adressen und Exchange-CSVs. Ich sage dir genau, was ich brauche — nicht mehr, nicht weniger.

03

Steuerbericht

Ich liefere dir einen fertigen PDF-Report. Haltefristen, Freigrenzen, DeFi-Erträge — alles korrekt nach aktuellem deutschen Steuerrecht (§ 23 EStG, § 22 Nr. 3, § 20 EStG für Derivate).

Warum jetzt

Das Finanzamt bekommt die Daten jetzt automatisch

Seit dem 1. Januar 2026 melden Krypto-Dienstleister Konto- und Transaktionsdaten an das Bundeszentralamt für Steuern — geregelt über DAC8 und das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz; die erste Meldung für 2026 geht Anfang 2027 an die Finanzämter. Parallel verlangt das BMF-Schreiben vom 6. März 2025 als Nachweis ausdrücklich mehr als Blockchain-Adressen: Transaktionsübersichten und nachvollziehbare Kurse zum Anschaffungs- und Veräußerungszeitpunkt. Genau das ist mein Ergebnis — nicht eine Zahl, sondern der Weg dorthin.

Stimmen

Was Mandanten sagen

Nochmal allerbesten Dank für deine große Hilfe — so ein Salat aus Börsen und diversen Chains, in CoinTracking habe ich keine richtigen Zahlen hinbekommen! Dafür habe ich in einer Kanzlei über die letzten Jahre ein Viertel meiner Gesamtinvestition gelassen.
— Mandant mit Multi-Chain-Portfolio
Der Rechner ist soooo abgefahren gut — du solltest ihn für ein paar Mille ans Finanzamt verkaufen und dich damit zur Ruhe setzen.
— Beta-Mandant
Fallbeispiel

Ein Whale-Portfolio über mehrere Chains — in Standard-Tools ein Wust aus Fehlbuchungen, in Crypto-Café Tax sauber nach § 23, § 22 und § 20 EStG getrennt und prüffertig aufbereitet.

13.789
Transaktionen
82
Protokolle
93 / 100
Datenqualität
Über Ji
Ji — Crypto-Café

Ji — Crypto-Café

  • 1.650+ Videos auf YouTube seit 2021
  • DeFi-Investor seit 2021 — mit eigenem Skin in the Game
  • Eigene Verluste dokumentiert (Terra, Kyber-Hack, FTX Crash)
Zum YouTube-Kanal
Roadmap

Was als Nächstes kommt

Done-For-You

Abgeschlossen

Ji macht deine Steuern persönlich.

Limited Beta

Jetzt

Selbst in der App testen oder persönlich betreuen lassen. Begrenzte Teilnehmerzahl.

Öffentlicher Launch

Herbst 2026

Self-Service für alle. Ohne persönliche Betreuung, ohne Done-For-You.

Vollversion

2027

Auto-Import per API, Live-Preisdaten, 50k+ Transaktionen.

Development Pulse

v93320. Oktober 2026
  • •Engine-Stand v933: 1.978 klassifizierte DeFi-Protokolle über 21.316 erkannte Protokoll-Kontrakte und 249 Receipt-Token-Erkennungsmuster
  • •Marktstandard als Standard-Auslegung für alle Neukunden: eine einheitliche, gängige Steuerauslegung für die gesamte Historie. Abweichungen gibt es nur auf ausdrücklichen Wunsch, und sie werden im Steuerbericht offengelegt
Häufige Fragen

Antworten auf das, was du wissen willst

Was kostet der Service, wie funktioniert er, und wie sieht die deutsche Krypto-Besteuerung überhaupt aus? Die häufigsten Fragen aus meinen Erstgesprächen.

Was kostet der DeFi-Steuerservice von Crypto-Café Tax? +
Es gibt drei Pakete mit einmaliger Einrichtung plus günstiger Jahresgebühr, gestaffelt nach Aufwand (nicht nach Transaktionszahl): Self-Service ab 199 € einmalig, dann 99 €/Jahr · DeFi Komplett 899 € einmalig, dann 199 €/Jahr · Whale Concierge ab 2.500 € einmalig, dann 299 €/Jahr; Sonderfälle wie Pro-Trader, Founder mit Vesting oder Privacy-lastige Setups kalkuliere ich darin individuell. Kein Abo. Wer einen bestehenden Koinly-/CoinTracking-/Blockpit-Report mitbringt, bekommt 50 € Wechsler-Rabatt auf die Einrichtung plus eine kostenlose Abweichungs-Analyse. Bis zum 26. November 2026 gilt der Jahresend-Check: Die Einrichtung deckt die Steuerjahre 2025 und 2026 ab, die Haltefrist-Übersicht kommt in jedem Paket noch vor dem Jahreswechsel.
Welche DeFi-Protokolle werden unterstützt? +
Crypto-Café Tax erkennt 1.978 DeFi-Protokolle auf 51 Blockchains, darunter Uniswap, Aave, Compound, Curve, Lido, PancakeSwap, Orca, Raydium und viele mehr. Sowohl EVM-Chains (Ethereum, Arbitrum, Optimism, Base, Polygon, BSC) als auch Solana werden vollständig abgedeckt.
Wie werden DeFi-Steuern in Deutschland berechnet? +
DeFi-Transaktionen werden nach der FIFO-Methode (First-In-First-Out) gemäß § 23 EStG berechnet. Gewinne aus Kryptowährungen sind nach einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei. Staking-Rewards, Lending-Zinsen, Pool-Gebühren und Airdrops mit eigener Leistung fallen unter § 22 Nr. 3 EStG als sonstige Einkünfte. Perpetual Futures und Options werden als Termingeschäfte nach § 20 EStG behandelt.
Was ist der Unterschied zu Koinly, CoinTracking oder Blockpit? +
Crypto-Café Tax ist ein Done-For-You-Steuerservice, kein Self-Service-Tool. Die Engine wurde für komplexe DeFi-Portfolios entwickelt und wendet eine einheitliche, gängige Auslegung auf jeden Vorgang an: Bridges und Lending-Einzahlungen bleiben steuerneutral, die Haltefrist läuft weiter. LP-Einzahlungen, Liquid Staking und Vault-Anteile werden als Tausch gerechnet, jede LP-Position mit eigener Kostenbasis. Separat eingesammelte Pool-Gebühren, Zinsen und Staking-Erträge werden getrennt als sonstige Einkünfte erfasst. Genau hier weisen Standard-Tools häufig falsche Gewinne oder fehlende Einkünfte aus. Du erhältst einen fertigen PDF-Steuerbericht für das Finanzamt.
Werden Perpetual Futures und Options unterstützt? +
Ja. Hyperliquid Perpetual Futures und Deribit Options werden vollständig als Termingeschäfte nach § 20 Abs. 2 EStG behandelt, mit separater Steuerkategorie und eigenem Verlustverrechnungstopf. Die frühere 20.000-Euro-Verlustverrechnungsbeschränkung wurde durch das Jahressteuergesetz 2024 rückwirkend aufgehoben.
Was ist die Haltefrist für Krypto in Deutschland? +
Nach § 23 EStG sind Gewinne aus Krypto-Veräußerungen steuerfrei, wenn der Vermögensgegenstand länger als ein Jahr ab Anschaffung gehalten wurde. Innerhalb der Jahresfrist sind Gewinne mit dem persönlichen Einkommensteuersatz steuerpflichtig. Steuerneutrale Vorgänge setzen die Frist nicht zurück: Bridges, Wraps wie ETH↔WETH oder stETH↔wstETH und Einzahlungen in Lending-Protokolle wie Aave. Ein Tausch in einen anderen Token startet dagegen eine neue Jahresfrist. Das gilt auch für Liquid Staking (ETH → stETH), LP-Einzahlungen und Vault-Anteile.
Was, wenn ich Koinly oder CoinTracking schon nutze? +
Ich kann Koinly- oder CoinTracking-CSV-Exporte als zusätzliche Datenquelle einlesen — besonders nützlich für historische Trades. Sehr viele Mandanten kommen mit einem laufenden Account zu mir und nutzen mich für den prüffertigen DeFi-Steuerbericht, während das andere Tool für laufendes Portfolio-Tracking weiter aktiv bleibt. Beide schließen sich nicht aus.
Wie läuft der Done-For-You-Service konkret ab? +
In vier Schritten: (1) Erstgespräch zu deinem Portfolio, (2) du gibst mir Wallet-Adressen, CEX-Exports und Zugang zu deinen Datenquellen, (3) ich klassifiziere und prüfe die Daten mit meiner DeFi-Engine, (4) du bekommst den prüffertigen PDF-Steuerbericht mit Anlage SO, Anlage KAP-Ergänzung und Methodik-Hinweisen — fertig zur Abgabe durch dich oder deinen Steuerberater. Du übergibst nur Daten — ich liefere den fertigen Bericht.
Muss ich meine Wallet verbinden? +
Nein. Es genügen deine öffentlichen Wallet-Adressen (z. B. 0x… für EVM oder eine Solana-Adresse). Kein Wallet-Connect, keine Signatur, keine Private Keys — es werden ausschließlich öffentlich einsehbare On-Chain-Daten gelesen.
Was bedeutet die Beta-Phase für mich? +
Crypto-Café Tax ist in der Beta-Phase: Die Berechnungs-Engine wird laufend verbessert, deshalb können sich Ergebnisse noch ändern — auch ohne dass du deine Daten änderst. Prüfe deinen Report und besprich strittige Punkte mit deinem Steuerberater. Dafür gilt die Korrektur-Garantie: Findest du einen Fehler im Report, korrigiere ich ihn kostenlos.
Wo trage ich meine Krypto-Gewinne in der Steuererklärung ein? +
Private Veräußerungsgewinne nach § 23 EStG und sonstige Einkünfte aus Staking, Zinsen, Pool-Gebühren, Mining oder Airdrops nach § 22 Nr. 3 EStG gehören beide in die Anlage SO — aber in getrennte Zeilen. Termingeschäfte wie Perpetual Futures oder Optionen nach § 20 EStG kommen zusätzlich in die Anlage KAP. Unser PDF-Bericht ist nach genau diesen Kategorien gegliedert, damit du oder dein Steuerberater die Zahlen direkt übertragen könnt.
Ist die 1.000-Euro-Grenze ein Freibetrag oder eine Freigrenze? +
Eine Freigrenze — und das ist ein wichtiger Unterschied. Bis 999 € Gewinn im Jahr zahlst du nichts. Ab 1.000 € wird der gesamte Gewinn steuerpflichtig, nicht nur der Teil darüber. Für sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG, also Staking, Zinsen, Pool-Gebühren, Mining und Airdrops, gilt eine separate Freigrenze von 256 € mit derselben Logik. Beide Grenzen werden getrennt geprüft.
Was passiert, wenn ich meine Krypto-Gewinne nicht angebe? +
Nicht erklärte steuerpflichtige Gewinne können als Steuerhinterziehung gewertet werden — mit Nachzahlung, Zinsen und im Ernstfall strafrechtlichen Folgen. Seit 2026 melden Krypto-Dienstleister Nutzerdaten über DAC8 und das Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz automatisch an die Finanzverwaltung, die erste Übermittlung für 2026 erfolgt Anfang 2027. Wenn du unsicher bist, ob alte Jahre sauber sind: Wir rechnen sie durch. Die rechtliche Einordnung einer möglichen Nacherklärung gehört zu einem Steuerberater — dabei helfen wir mit belastbaren Zahlen.
Reicht Excel für meine Krypto-Steuer? +
Wenn du auf einer Börse kaufst, hältst und verkaufst — unter etwa 50 Transaktionen im Jahr, kein DeFi — dann ja. Dokumentiere Datum, Menge, Kurs in Euro und Haltefrist, das genügt. Sobald Liquidity Pools, Bridges, Lending-Receipts, Perps oder Solana dazukommen, wird manuelle Erfassung unrealistisch und fehleranfällig: Ein einzelner falsch eingeordneter Vorgang erzeugt einen Gewinn, den es nie gab, zum Beispiel eine Bridge, die als Verkauf gebucht wird. Ebenso leicht geht eine Einkunft verloren, etwa eine Pool-Gebühr, die in der Auszahlung untergeht.

Mehr Hintergrund zu Steuerarten und Methodik findest du im Blog oder meinem Leitfaden zur Krypto-Steuererklärung.

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