DeFi-Steuern — Steuern in Deutschland
DeFi (Decentralized Finance) umfasst alle dezentralen Finanzdienstleistungen auf der Blockchain: Swaps, Lending, Staking, Yield Farming, Bridges, Wrapping und mehr. Die steuerliche Behandlung in Deutschland ist komplex, da viele DeFi-Aktivitäten in keiner bestehenden Steuerrichtlinie explizit geregelt sind.
Rechtsgrundlage
§ 23 EStG (Veräußerungsgeschäfte), § 22 Nr. 3 EStG (sonstige Einkünfte), § 20 EStG (Termingeschäfte)
Steuerliche Behandlung
DeFi-Transaktionen werden je nach Art unterschiedlich behandelt: Swaps sind Veräußerungen (§ 23 EStG). Lending und LP-Einzahlungen sind steuerneutral. Rewards und Zinsen sind sonstige Einkünfte (§ 22 Nr. 3 EStG). Perpetual Futures und Options sind Termingeschäfte (§ 20 EStG). Die 1-Jahres-Haltefrist gilt für Veräußerungsgewinne. Die Freigrenze beträgt 1.000 Euro ab 2024.
Praktische Beispiele
- 1. Token-Swaps auf DEXs (Uniswap, Curve, PancakeSwap)
- 2. Liquidity Providing und Farming
- 3. Lending und Borrowing (Aave, Compound)
- 4. Staking und Liquid Staking (Lido, Rocket Pool)
- 5. Cross-Chain Bridges
- 6. Perpetual Futures (Hyperliquid)
Häufig gestellte Fragen
Wie werden DeFi-Transaktionen in Deutschland besteuert? +
Gibt es eine Freigrenze für DeFi-Gewinne? +
Warum scheitern Standard-Tools bei DeFi-Steuern? +
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