Restaking (EigenLayer, Symbiotic) in der deutschen Steuer
Liquid Restaking (ether.fi, Mellow, Kelp DAO, Karak) korrekt versteuern: Tausch bei Ein- und Ausstieg, Queue-Claim-Zyklen, ETHFI/KEP-Belohnungen — mit EUR-Beispiel.
Restaking ist die nächste Welle nach klassischem Liquid Staking. Wir sehen seit Anfang 2025 immer mehr Mandanten-Reports, in denen ether.fi, Mellow Finance, Kelp DAO oder Karak auftauchen, und in denen die DIY-Steuersoftware Restaking-Vorgänge falsch zerlegt: Auszahlungen landen als „Einkommen” im Report, Anforderung und Claim werden doppelt gebucht, Rebasing-Erträge fehlen ganz. Die Ursache sind zwei Eigenheiten der Protokoll-Mechanik: der Queue-Claim-Zyklus und der Token-Wechsel beim Claim.
Dieser Beitrag zeigt, wie Liquid Restaking nach geltendem Recht zu behandeln ist, wo es sich vom Lending unterscheidet, und an welchen drei Stellen die Restaking-spezifische Logik konkret gebraucht wird. Mit einem vollständig durchgerechneten EUR-Beispiel durch einen ether.fi-Zyklus und einem kürzeren Karak-Vergleich.
Was ist Restaking überhaupt?
Restaking ist Staking auf Staking. Wer ETH bei Lido gestaked hat, hält stETH — einen Liquid-Staking-Token, dessen Bestand mit den Validator-Erträgen wächst. Restaking-Protokolle nehmen genau diesen stETH (oder direkt ETH) entgegen, leiten ihn an EigenLayer- oder Symbiotic-Operatoren weiter und kassieren dort eine zweite Schicht Belohnungen für die Absicherung sogenannter Actively Validated Services (AVS). Der Nutzer hält am Ende einen Restaking-Token — eETH, rstETH, rsETH — oder, bei Karak, einen Vault-Anteil auf den unveränderten hinterlegten Token.
Steuerlich entscheidet, ob dabei der Token wechselt. Anders als bei Lending-Guthaben (Aave, Compound — dort gilt Verwahrung) wechselt beim Liquid Restaking der Token: Ein- und Ausstieg sind Tauschvorgänge nach § 23 EStG. Der Einstieg wird zum Marktwert des Hingegebenen bewertet, der Ausstieg zum Marktwert des Erhaltenen. Was bei Restaking hinzukommt, sind drei Eigenheiten der Protokoll-Mechanik — und genau hier brechen die meisten DIY-Reports.
Eigenheit 1: Der Queue-Claim-Zyklus
Bei ether.fi, Mellow Finance und Kelp DAO kommt das Geld nicht sofort zurück, wenn man es haben will. Die Protokolle haben aus technischen Gründen — Konsistenz mit den unterliegenden EigenLayer-Withdrawal-Queues — einen zweistufigen Auszahlungsvorgang:
- Request Withdrawal — Der Nutzer beantragt auf der Chain die Auszahlung. Sein Restaking-Token (eETH, rstETH, rsETH) wird in eine Wartezeit gestellt oder gegen einen Withdrawal-Claim-Token getauscht.
- Claim Withdrawal — Nach einer Wartezeit (typisch 7 Tage bis mehrere Wochen) löst der Nutzer den Withdrawal-Claim ein und bekommt die ETH oder WETH ausgezahlt.
Auf der Chain sieht das aus wie zwei getrennte Transaktionen, oft Wochen auseinander. Ein DIY-Tool ohne Restaking-Logik sieht zwei verdächtige Vorgänge: einen, in dem der Restaking-Token “weg” ist, und einen, in dem plötzlich ETH “auftaucht”. Daraus entstehen typischerweise ein Abgang ohne Gegenwert und ein ETH-Zugang, der als Einkommen gebucht wird.
Richtig ist: Request und Claim bilden zusammen einen einzigen Tausch des Restaking-Tokens gegen die ausgezahlten ETH, bewertet zum Marktwert der erhaltenen ETH. Die ETH starten mit neuer Haltefrist. Fehlerhaft ist es, die beiden Schritte getrennt zu bewerten oder den ETH-Zugang beim Claim als Einkommen zu buchen.
Eigenheit 2: Anderer Token beim Claim
Die zweite Restaking-spezifische Stolperfalle: Bei Mellow Finance und Kelp DAO bekommt man am Ende des Claim nicht zwangsläufig ETH zurück.
- Wer rstETH bei Mellow auflöst, kann wstETH ausgezahlt bekommen.
- Wer rsETH bei Kelp DAO ausbezahlt bekommt, kann beim Claim stETH erhalten statt direktem ETH.
Bekommt man beim Claim einen anderen Token zurück, ist das ein Tausch nach § 23 EStG zum Marktwert des erhaltenen Tokens; der erhaltene Token startet mit neuer Haltefrist. Wichtig ist, dass Anforderung und Claim als ein Vorgang erfasst und mit dem Wert des tatsächlich erhaltenen Tokens bewertet werden — nicht mit einem Schätzwert vom Anforderungstag. Steuerneutral ist nur das Umverpacken desselben Tokens, etwa stETH ↔ wstETH oder eETH ↔ weETH.
Eigenheit 3: Erträge während der Laufzeit
Während die Token im Restaking-Protokoll liegen, wachsen die Erträge — aber nicht überall auf dieselbe Weise:
- Rebasende Token (eETH bei ether.fi): Der Bestand wächst. Jeder Zuwachs ist eine sonstige Einkunft nach § 22 Nr. 3 EStG zum Tageskurs — wie bei stETH. Jeder Zuwachs bildet ein eigenes Lot mit Datum = Rebasing-Tag und Anschaffungskosten = Marktwert an diesem Tag.
- Token mit steigendem Wechselkurs (rsETH, rstETH): Hier wächst nicht die Menge, sondern der Wert je Token. Dieser Wertzuwachs ist kein laufender Zufluss, sondern wird erst bei der Rückgabe oder dem Verkauf als § 23-Ergebnis realisiert.
Wer die Rebasing-Lots später mit veräußert, hat dafür klare FIFO-Lots mit eigener, meist kurzer Haltedauer.
Worked Example: ether.fi durch den vollen Zyklus
Damit das alles greifbar wird, hier ein vollständig durchgerechnetes Beispiel durch einen ether.fi-Zyklus. Der Sachverhalt:
10.06.2024 Anschaffung: 5 ETH gekauft für insgesamt 15.000 EUR (3.000 EUR/ETH)
20.08.2024 Stake bei 5 ETH in ether.fi eingezahlt → 5 eETH erhalten
ether.fi: (Marktpreis am Stichtag: 3.100 EUR/ETH)
20.08.2024 Über die Bestand wächst rebasend auf 5,08 eETH
–15.03.2025 Laufzeit: (vereinfacht: 0,08 eETH Ertrag über 7 Monate,
tagesweise erfasst)
15.03.2025 Request Auszahlung beantragt — 5,08 eETH in Withdrawal-Queue
Withdrawal: (Marktpreis am Stichtag: 4.150 EUR/ETH)
02.04.2025 Claim 5,08 WETH ausgezahlt
Withdrawal: (Marktpreis am Stichtag: 4.200 EUR/ETH)
10.04.2025 Verkauf: 5,08 WETH gegen EUR verkauft für 21.500 EUR
Richtige Erfassung
- 20.08.2024 Stake = Tausch: 5 ETH veräußert zum Marktwert 5 × 3.100 EUR = 15.500 EUR Erlös. Anschaffungskosten (FIFO) = 15.000 EUR. Haltedauer 2 Monate, 10 Tage — steuerpflichtig, Gewinn +500 EUR § 23 EStG (2024). Die 5 eETH gelten mit 15.500 EUR als angeschafft.
- 20.08.2024–15.03.2025 Rebasing: 0,08 eETH Ertrag, tagesweise erfasst. Vereinfacht: 0,08 × 3.600 EUR (Periodendurchschnitt) = 288 EUR § 22 Nr. 3 EStG. Die Zuwächse bilden eigene Lots mit gestaffelten Daten und zusammen 288 EUR Anschaffungskosten.
- 15.03.2025 Request + 02.04.2025 Claim = ein Tausch, bewertet zum Marktwert der erhaltenen WETH am Claim-Tag: 5,08 × 4.200 EUR = 21.336 EUR Erlös. Anschaffungskosten der hingegebenen eETH: 15.500 + 288 = 15.788 EUR. Alle Lots unter einem Jahr gehalten — Gewinn +5.548 EUR § 23 EStG (2025). Die 5,08 WETH gelten mit 21.336 EUR als angeschafft, Haltefrist ab 02.04.2025. Der Kurs am Anforderungstag (4.150 EUR) spielt keine Rolle.
- 10.04.2025 Verkauf: 5,08 WETH veräußert für 21.500 EUR. Anschaffungskosten 21.336 EUR, Haltedauer 8 Tage — Gewinn +164 EUR § 23 EStG.
Bilanz:
| Position | Betrag | Paragraph |
|---|---|---|
| Stake-Tausch (2024) | +500 EUR | § 23 EStG |
| Rebasing-Erträge | +288 EUR | § 22 Nr. 3 EStG |
| Queue-Claim-Tausch (2025) | +5.548 EUR | § 23 EStG |
| WETH-Verkauf (2025) | +164 EUR | § 23 EStG |
| Summe steuerpflichtig | 6.500 EUR | davon § 23: 6.212 EUR (2024: 500 EUR, 2025: 5.712 EUR), § 22: 288 EUR |
Probe: Die gesamte Wertsteigerung von 15.000 EUR Einsatz auf 21.500 EUR Verkaufserlös beträgt 6.500 EUR — sie wird genau einmal erfasst, verteilt auf die Jahre, in denen sie realisiert wurde.
Wichtig: Längeres Halten der ausgezahlten WETH hätte am Ergebnis aus dem Queue-Claim nichts geändert — dieser Gewinn ist mit dem Tausch am 02.04.2025 realisiert. Steuerfrei wäre er nur gewesen, wenn die eETH-Lots beim Claim bereits länger als ein Jahr gehalten worden wären.
Typische Fehlbuchungen
- Claim als Einkommen: Das Tool findet beim Claim keinen passenden Abgang und bucht 5,08 × 4.200 EUR = 21.336 EUR § 22 Nr. 3 EStG — frei erfunden. Gleichzeitig verschwinden die eETH ohne Gegenbuchung, der echte Tauschgewinn wird nie ausgewiesen.
- Rebasing-Erträge fehlen: Ohne die 288 EUR § 22 fehlen auch die zugehörigen Lots; beim Claim entstehen 0,08 eETH ohne Anschaffungskosten.
- Request und Claim getrennt bewertet: Wer den Tausch zum Anforderungstag bewertet (5,08 × 4.150 EUR = 21.082 EUR) und den WETH-Zugang am Claim-Tag separat mit 21.336 EUR einbucht, verschiebt Ergebnisse zwischen den beiden Schritten und erzeugt Abweichungen gegenüber dem tatsächlich Erhaltenen.
Karak — die einfache Ausnahme
Karak macht’s anders als die drei genannten Protokolle. Der hinterlegte Token wird unverändert an DSS-Operatoren weitergereicht und in der ursprünglichen Form zurückgegeben. Gibt der Vault 1:1 zurück, ist das Verwahrung — kein Token-Wechsel, kein Tausch. Es gibt keinen rebasenden Restaking-Token wie eETH und keinen Token-Wechsel beim Claim wie bei Mellow.
Steuerlich ist Karak damit der einfachste Fall:
01.09.2024 Anschaffung: 2 ETH gekauft für 7.200 EUR (3.600 EUR/ETH)
15.10.2024 Stake bei 2 ETH in Karak hinterlegt → Karak-Vault-Anteil
Karak: (kein Tausch, Verwahrung)
05.05.2025 Request: Auszahlung beantragt
12.05.2025 Claim: 2 ETH zurückerhalten (gleicher Token wie hinterlegt)
20.10.2025 Verkauf: 2 ETH für 9.000 EUR verkauft
Vollständig richtig erfasst:
- 15.10.2024 Stake: kein § 23-Ereignis, kein Tausch. Die Anschaffung 01.09.2024 / 7.200 EUR läuft unverändert weiter.
- 05.05.2025 + 12.05.2025 Queue-Claim: zusammen kein § 23-Ereignis. Die 2 ETH kommen mit denselben Anschaffungsdaten zurück.
- 20.10.2025 Verkauf: 2 ETH veräußert für 9.000 EUR. FIFO konsumiert das 01.09.2024-Lot (Anschaffungskosten 7.200 EUR). Haltedauer 1 Jahr, 1 Monat, 19 Tage — Haltefrist erfüllt, Gewinn steuerfrei.
Steuerpflichtiger Gewinn: 0 EUR. Etwaige Karak-Belohnungen während der Laufzeit (falls überhaupt zugeteilt) wären zusätzlich nach § 22 Nr. 3 EStG bei Zufluss zu erfassen, das ist aber bei Karak in der Praxis eher selten.
Der Vergleich macht den Punkt: Karak ist nicht steuerlich begünstigt — die Protokolle sind alle nach demselben Rechtsrahmen zu beurteilen. Entscheidend ist nur, ob der Token wechselt. Bei ether.fi, Mellow und Kelp DAO wechselt er, bei Karak nicht.
Belohnungstoken: ETHFI, KEP, EIGEN
Neben den Staking-Erträgen im Restaking-Token selbst schütten die Protokolle oft zusätzlich eigene Governance-Token aus — ETHFI bei ether.fi, KEP bei Kelp DAO, EIGEN über das EigenLayer-Punktesystem. Diese sind sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG zum Marktwert in EUR am Tag des Zuflusses (Claim). Wichtig dabei:
- Marktwert bei Zufluss, nicht bei späterem Verkauf — die Bewertung erfolgt zum Claim-Datum.
- Der Marktwert bei Zufluss wird zu Anschaffungskosten für eine spätere Veräußerung. Wer ETHFI für 1.000 EUR claimed und später für 1.500 EUR verkauft, hat 1.000 EUR § 22 Nr. 3 EStG am Claim-Tag und 500 EUR § 23 EStG am Verkaufstag (falls innerhalb der 1-Jahres-Frist).
- Reine Punkte-Programme (z.B. EigenLayer Points vor Token-Launch) sind steuerlich nicht im Punkte-Bestand zu erfassen — Punkte sind nicht veräußerbar und haben keinen Marktwert. Erst die Zuteilung tatsächlicher EIGEN-Token löst den § 22 Nr. 3-Zufluss aus.
Was richtig erfasste Restaking-Reports auszeichnet
Wer einen Steuerreport vor sich hat, der Restaking-Vorgänge enthält, kann mit ein paar Plausibilitätsprüfungen schnell beurteilen, ob die Klassifikation tragfähig ist:
- Stake-Vorgang als Tausch — die Einzahlung in ether.fi, Mellow oder Kelp DAO muss als § 23-Tausch zum Marktwert erscheinen (Karak: Verwahrung, wenn der Vault 1:1 zurückgibt).
- Withdrawal-Anforderung und Auszahlung verklammert — der Report sollte die beiden Schritte als einen Tausch behandeln, bewertet am Claim-Tag, und keinen ETH-Zugang als Einkommen ausweisen.
- Anderer Auszahlungs-Token korrekt bewertet — rstETH → wstETH oder rsETH → stETH als Tausch zum Marktwert des erhaltenen Tokens.
- Rebasing-Erträge erfasst — ein eETH-Bestand, der über Monate liegt, muss in eigenen Lots wachsen, jeder Zuwachs ein § 22 Nr. 3-Posten.
- Belohnungstoken am Claim-Tag bewertet — ETHFI/KEP/EIGEN-Drops als sonstige Einkünfte zum Marktwert am Claim, nicht erst beim Verkauf.
Fehlt einer dieser Punkte, ist nachzubessern. Restaking ist jünger als Lending und in der Standard-Software noch deutlich unterversorgt. Wer in 2024 oder 2025 substantielle Restaking-Aktivität hatte, sollte den Report einmal explizit gegen diese fünf Punkte durchsehen — und sich nicht auf die Default-Buchung verlassen.
Zusammenfassung
Restaking ist steuerlich kein neuer Rechtsraum: Ein- und Ausstieg bei Liquid-Restaking-Token sind Tauschvorgänge nach § 23 EStG, die laufenden Erträge (eETH-Rebasing, ETHFI/KEP/EIGEN) sind § 22 Nr. 3. Drei Punkte entscheiden über einen korrekten Report:
- Queue-Claim als einen Tausch bewerten statt zwei unverbundene Vorgänge zu buchen
- Auszahlungen in anderen Token zum Marktwert des Erhaltenen ansetzen
- Rebase-Erträge während der Laufzeit als § 22 Nr. 3-Zuflüsse mit eigenen Lots erfassen
Karak ist der Sonderfall ohne Token-Wechsel — Verwahrung, wenn der Vault 1:1 zurückgibt. Den Gegenpol zeigt der Beitrag zum Lending-Bereich: Dort bleibt der Token derselbe, deshalb gilt Verwahrung. Ähnlich bei der Bridge-Verbringungslogik: Verbringung, solange derselbe Token ankommt — Tausch, sobald der Token wechselt.
Weiterführend zur Tax-Type-Behandlung: Staking-Steuerregelung — Grundlagen, Freigrenzen und BMF-Position zur 1-Jahres-Frist.
Quellen
- § 22 Nr. 3 EStG — Sonstige Einkünfte (Restaking-Belohnungen, Rebasing-Erträge, ETHFI/KEP/EIGEN-Drops)
- § 23 EStG — Private Veräußerungsgeschäfte (Tausch bei Ein- und Ausstieg, Verkauf der zurückerhaltenen Token, FIFO, Haltefrist)
- BMF-Schreiben vom 10.05.2022 — Einzelfragen zur ertragsteuerrechtlichen Behandlung von virtuellen Währungen und sonstigen Token (insbesondere zu Staking, sonstigen Einkünften und Haltefrist)
- Protokoll-Detailseiten: ether.fi, Mellow Finance, Kelp DAO, Karak, Lido
Häufig gestellte Fragen
Setzt Restaking die Haltefrist zurück? +
Warum sind Anforderung und Auszahlung zusammen ein Vorgang? +
Was, wenn ich rstETH einzahle und wstETH ausgezahlt bekomme? +
Wie werden ETHFI-, KEP- und EIGEN-Token versteuert? +
Worin unterscheidet sich Karak vom Rest? +
Sind die täglichen Rebasing-Zuwächse von eETH zu versteuern? +
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